Sebastian Ofner knackt die Top 50

Sebastian Ofner die österreichische Nr. 1

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Nach seinem Ausscheiden in der zweiten Runde der US Open gegen Frances Tiafoe hatte Sebastian Ofner sich das Ziel gesetzt, in die Top 50 der Weltrangliste vorzustoßen.
Mit seiner zweiten Halbfinalteilnahme bei einem ATP-Tour-250-Turnier (die erste gab es 2017 in Kitzbühel) hat er dieses Ziel erreicht. Semifinale Astana, obwohl das Endergebnis gegen Adrian Mannarino mit 4:6 und 2:6 nicht unbedingt darauf hindeutet, dass noch mehr möglich gewesen wäre, führte Ofner tatsächlich im ersten Satz mit 4:2, bevor sein Aufschlag ihn im Stich ließ. 

Ofner schnappte sich dennoch 53.100 US-Dollar Preisgeld und 90 ATP-Zähler, mit denen er sich auf Platz 49 und damit erstmals in die Top 50 der Welt schieben wird.

 Nun wird Sebastian Ofner als Top-50-Spieler nach Shanghai reisen, als einziger Österreicher beim vorletzten 1000er-Turnier des Tennisjahres. Seine erste Aufgabe gegen Juan Pablo Varillas dürfte durchaus lösbar sein, da Varillas in Astana gegen Dominic Thiem verloren hatte. Falls Ofner dieses Match gewinnt, steht ihm danach Tommy Paul, die Nummer zwölf in Shanghai, gegenüber.
Was danach passiert, bleibt noch offen. Ob Ofner beim Stadthallen-Turnier in Wien zu sehen sein wird, ist noch ungewiss. Sicher ist jedoch, dass er sich aufgrund seiner Leistungen bereits lange keine Sorgen mehr um einen Startplatz bei den Australian Open machen muss.

Alles, was im Herbst 2023 noch kommt, ist eine Zugabe und eine Belohnung für eine kräftezehrende Saison, die mit der unerwarteten Reise nach Shanghai als Fixstarter ein weiteres Highlight erfährt.