Droht der WTA der Bankrott?

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Die finanzielle Lage des Frauen-Tennisverbands, der WTA, bereitet der Tenniswelt Sorgen, da ein möglicher Bankrott droht.

Die ATP (Association of Tennis Professionals), könnte in dieser kritischen Situation zur Rettung eilen. Yuri Polsky (36), Vizepräsident des kasachischen Tennisverbands, schlägt beim russischen Portal championat.com Alarm:
"Die WTA könnte bis 2026 oder 2027 bankrott sein, wenn sich die finanzielle Lage nicht ändert!" Es gibt viele Gründe für diese prekäre Situation. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass viele Turniere ausfielen. Der undurchsichtige Fall der chinesischen Spielerin Peng Shuai (37), die vor etwa zwei Jahren plötzlich verschwand und als Konsequenz WTA-Turniere in China gestrichen wurden, was zu erheblichen Verlusten bei Sponsorengeldern führte. Darüber hinaus generieren verkaufte Tickets nicht ausreichend Einnahmen, TV-Rechte müssen oft unter Wert verkauft werden, und immer mehr Städte verzichten auf die Bewerbung von WTA Tennis-Turnieren.

Angesichts des Appells von Polsky stellt sich erneut eine Frage, die den Tenniszirkus seit Jahren begleitet: Sollten die WTA und das männliche Pendant ATP zusammenarbeiten?


In der nächsten Ausgabe des Sport Journals, berichten wir über dieses Thema ausführlich.